Erweiterte Merkmale

Wenn Ihnen jemand sagt, dass ein Medienumsetzungsprodukt eine Ware ist, die von jedem auf dem Markt gebracht werden kann, hat sich diese Person wahrscheinlich nicht die umfangreiche Produktgruppe angesehen, die von Transition Networks angeboten wird. Unter dem umfangreichsten Angebot an voll-funktionellen Produkten sind die Medienkonverter von Transition unter den IT-Fachleuten der Branche „die erste Wahl“.

Im Allgemeinen sind Medienkonverter Low-Level OSI-Modellgeräte ohne IP- oder MAC-Adressen und sind daher für das Netz transparent. Diese „Transparenz“ macht sie sehr kostengünstig und benutzerfreundlich, kann aber die Fehlersuche im Netz erheblich erschweren. In einer Anstrengung diese Schwierigkeiten zu überwinden und Medienkonverter für Netzwerkverwalter „sichtbar“ zu machen, hat Transition voll-funktionelle Produkte konzipiert, die die fortschrittlichsten Merkmale enthalten, die heute auf dem Markt erhältlich sind. Dazu gehören:

Auto-Negotiation (802.3u) (zurück zum Seitenanfang)
Auto-Negotiation ermöglicht Geräten das Durchführen automatischer Konfigurationen, um den bestmöglichen Betriebsmodus über einen Link zu erzielen. Geräte mit dieser Funktion broadcasten ihre Geschwindigkeit (10Mbps, 100Mbps usw.) und Duplex-Fähigkeiten (Halb/Voll) an andere Geräte und verhandeln den besten Betriebsmodus zwischen zwei Geräten.

  • Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, um den besten Betriebsmodus zu bestimmen
  • Die optimale Verbindung wird automatisch hergestellt
  • Schnelle und einfache Installation

Der Einschluss dieser Funktion ist zwar von Vorteil, diese Funktion deaktivieren zu können ist jedoch noch vorteilhafter. Sollte ein nicht verhandelndes Endgerät versuchen eine Verbindung mit einem verhandelnden Gerät herzustellen, wird der Betriebsmodus auf den kleinsten gemeinsamen nenner der beiden Geräte eingestellt (z. B. 100Mbps, Halbduplex). Wenn diese Funktion deaktiviert wird, kann der Benutzer die Verbindung in den besten Betriebsmodus zwingen, wenn eine Verbindung mit dem nicht verhandelnden Gerät hergestellt wird. Die meisten Konverter von Transition mit Auto-Negotiation gestatten des Deaktivieren dieser Funktion.

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AutoCross™ (zurück zum Seitenanfang)
Erkennt und konfiguriert automatisch den Twisted-Pair Port am Medienkonverter auf die korrekte MDI- oder MDI-X-Konfiguration.

  • Eliminiert eine gesamte Kategorie der Fehlersuche
  • Der Kabeltyp muss nicht identifiziert werden; gerade durchgezogen oder Crossover
  • Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, um die korrekten Tasten-/Schaltereinstellungen zu ermitteln

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Fehler am fernen Ende (802.3u) (zurück zum Seitenanfang)
Fehler am fernen Ende (FEF, Far End Fault) ist eine Fehlersuchfunktion, die im Allgemeinen gemeinsam mit Verbindungsdurchlauf benutzt wird, um beide Endgeräte über einen Verbindungsverlust zu benachrichtigen. Sollte das LWL-RX-Signal am Konverter am entfernten Ende verloren gehen, erzeugt der Konverter automatisch ein „Fehler am fernen Ende“-Signal und sendet es über seinen TX-LWL-Port, um den Konverter am nahen Ende über den Verlust der LWL-Verbindung zu informieren. Verbindungsdurchlauf deaktiviert dann die Kupferverbindungen an beiden Enden; und beide Endgeräte werden über das Netzproblem informiert.
(siehe Diagramm unten)

  • Beide Endgeräte werden automatisch über den Verbindungsverlust benachrichtigt
  • Verhinde rt den Verlust wertvoller Daten, die unbekannter Weise über einen ungültigen Link übertragen wurden
  • Ermöglicht die rasche Diagnose und Behebung von Netzproblemen

Medienkonverter von Transition Networks mit der FEF-Funktion müssen nicht wie oben abgebildet eingesetzt werden, da sie mit anderen Netzgeräten zusammenarbeiten, die Fehler am fernen Ende gemäß IEEE-Standards unterstützen.

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Verbindungsdurchlauf (zurück zum Seitenanfang)
Verbindungsdurchlauf (Link Pass Through) ist eine Fehlersuchfunktion, mit der der Medienkonverter sowohl den LWL- als auch den Kupfer-RX-Port auf Signalverlust überwachen kann. Bei einem Verlust des RX-Signals an einem Mediumport, deaktiviert der Medienkonverter automatisch das TX-Signal des anderen Mediumports und „durchläuft“ so den Verbindungsverlust. (siehe Diagramm unten)

  • Endgerät wird automatisch über Verbindungsverlust benachrichtigt
  • Verhinde rt den Verlust wertvoller Daten, die unbekannter Weise über einen ungültigen Link übertragen wurden
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Transparenter Verbindungsdurchlauf (zurück zum Seitenanfang)
Transparenter Verbindungsdurchlauf benachrichtigt ein Endgerät über eine Verbindungsunterbrechung genauso wie Verbindungsdurchlauf. Er benutzt jedoch eine andere Methode für den „Durchlauf“ dieser Informationen. Transparenter Verbindungsdurchlauf sendet ein Verbindungsverlust-Signal über den LWL, das den entfernten Medienkonverter anweist, den Kupferport abzuschalten und damit das Endgerät zu benachrichtigen, während die LWL-Verbindung zwischen den beiden Medienkonvertern aufrecht erhalten wird. (siehe Diagramm unten)

  • Endgerät wird automatisch über Verbindungsverlust benachrichtigt
  • Die LWL-Verbindung bleibt intakt, da sie das Verbindungsverlust-Signal trägt

Automatische Verbindungswiederherstellung (zurück zum Seitenanfang)
Medienkonverter von Transition Networks stellen die Verbindung unter allen Netzbedingungen automatisch wieder her.

  • Die Geräte müssen nicht zurückgesetzt werden
    Medienkonverter von Transition Networks stellen die Verbindung automatisch wieder her, nachdem die Verbindung mit angeschlossenen Switchen verloren wurde. Bei den Medienkonvertern anderer Herstelller muss der Benutzer den Medienkonverter zurücksetzen, um die Verbindung wieder herzustellen.
  • Auto-Negotiation aktiviert
    Automatische Verbindungswiederherstellung ermöglicht dem Benutzer die fortgesetzte Verwendung von Auto-Negotiation mit den LLN-Funktionen (Link Loss Notification). Bei Medienkonvertern anderer Hersteller muss der Benutzer Auto-Negotiation deaktivieren und die Verbindung physisch zurücksetzen.
  • Verbindungsdurchlauf aktiviert in beiden Richtungen
    Automatische Verbindungswiederherstellung bei Produkten von Transition Networks ermöglicht Benutzern die fortgesetzte Verwendung der LLN-Funktion (Link Loss Notification), die in beiden Richtungen aktiviert ist. Viele Lösungen anderer Hersteller gestatten die Aktivierung von LLN nur in einer Richtung. Wenn die LLN-Funktion in beiden Richtungen aktiviert ist, werden Produkte anderer Hersteller in eine „tödliche Umarmung“ geschaltet, aus der sie die Verbindung nicht wieder herstellen können, ohne dazu die Medienkonverter zurückzusetzen.

Pause (zurück zum Seitenanfang)
PAUSE-Signalisierung ist eine IEEE-Funktion, mit der die Datenübertragung zwischen zwei Geräten vorübergehend suspendiert wird, wenn eines der Geräte überlastet wird. Wenn ein Gerät Zeit benötigt, um eine Netzverstopfung zu beheben, sendet es ein PAUSE-Signal an das andere Endgerät, das dann eine vorbestimmte Zeitdauer wartet, bevor die Daten erneut gesendet werden. Die Medienkonverter von Transition senden PAUSE-Signale unbehindert weiter; das stellt sicher, dass die Meldung am Endgerät zugestellt wird.

  • PAUSE ermöglicht Geräten korrekte Funktionsweise
  • Verhindert den Verlust wertvoller Datenübertragungen
  • Verringert Flaschenhälse und ermöglicht effiziente Auslastung der Netzwerkgeräte

PAUSE- Signalisierung ist über LWL-Medien nicht standardisiert. Die Medienkonverter von Transition kommunizieren diese Signalisierung über LWL zwischen den Medienkonvertern, um diese Signale zum anderen Endgerät zu liefern.

Dezentrales Management (zurück zum Seitenanfang)
Alle Gestell-basierenden Medienkonverter von Transition Networks, Inc. reg können über SNMP verwaltet werden. Nun können auch ausgewählte Stand-Alone-Produkte über SNMP verwaltet werden, wenn sie gemeinsam mit einen Gestell-basierenden Medienkonverter verwendet werden. Währen Gestell-basierende Produkte im Allgemeinem in Telekommunikationsräumen aufgestellt werden, werden Stand-Alone- Medienkonverter gewöhnlich an dezentralen Standorten weit entfernt von Netzadministratoren ausgestellt. Dezentrales In-Band-Management über LWL ermöglicht Administratoren Zugriff auf das dezentrale Gerät, um den Status zu prüfen und Funktionen oder das Gerät selbst zu aktivieren/deaktivieren.

  • Visibilität der dezentralen Konverter für Netzadministratoren
  • Ermöglicht die zentrale Verwaltung von Medienkonvertern

Loopback (zurück zum Seitenanfang)
Ausgewählte Transition Networks Produkte sind mit Loopback ausgestattet. Diese Funktion schaltet einen Medienkonverter in einen speziellen Modus, in dem das Gerät das Signal an beiden Medien vom RX-Port zurück zum TX-Port führen kann, und zwar für Test- und Fehlersuchzwecke. Testsignale von einem Tester (Firebird etc.) können dann in den Link eingefügt und als von einem Gerät empfangen zurückgekoppelt werden, um ein bestimmtes Segment des Links (z. B. Kupfer oder LWL) zu testen. Loopback kann entweder lokal oder dezentral angewandt werden, je nach Aufstellort des Konverters im Link.

  • Ermöglicht die Netzdiagnose vom lokalen oder dezentralen Ort
  • Grenzt rasch Problembereiche eines End-to-End-Links ein, indem ein bestimmtes Segment getestet wird.
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Einige Medienkonverter verfügen über separate Kupfer- und LWL-Loopback-Funktionen, die separat aktiviert werden können, während andere bei Aktivierung Kupfer und LWL gleichzeitig zurückkoppeln. Details finden Sie auf der Seite des jeweiligen Produktes.

Bandbreitenzuteilung (zurück zum Seitenanfang)
Bandbreitenzuteilung ist eine wichtige Funktion, die bei ausgewählten Medienkonvertern zu finden ist. Sie ermöglicht Netzadministratoren die Festlegung der Bandbreite des Medienkonverters in Schritten von 64KB über SNMP-Management. Die Bandbreite kann beliebigen Schritten von 64 KB zwischen 0 KB bis zu vollen Bandbreitenkapazität des Medienkonverters zugeteilt werden und entweder in KB- oder MB-Werten eingegeben werden.

  • Effektive Verwaltung der Bandbreitenauslastung im Netz zur Unterstützung kritischer Prozesse oder Aktivitäten
  • Liefert nur die vertraglich zugesicherte Bandbreite für zahlende Kunden
  • Liefert nur die für Endbenutzer erforderliche Bandbreite
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Dezentrale Firmware-Aktualisierung (zurück zum Seitenanfang)
Neue Produktmerkmale werden den Produkten von Transition Networks laufend hinzugefügt. Diese Verbesserungen sind ebenso für viele bereits im Einsatz befindliche Produkte verfügbar. Die Managementmodule und viele Medienkonverter können per Firmware-Upgrade dezentral aktualisiert werden. Die Remote-Upgrade-Funktion macht das Zurücksenden der Produkte zum Hersteller überflüssig. Die Firmware-Upgrades können vom Benutzer lokal über einen Konsolenport oder dezentral über TFTP durchgeführt werden.

Für die Aktualisierungen ist keine Neukonfiguration des SNMP-Managements oder der Medienkonverter-Funktionseinstellungen erforderlich.

Quelladressenänderung (zurück zum Seitenanfang)
Ausgewählte Bridging-Medienkonverter können Veränderungen der MAC-Adresse (Ethernet-Hardware) der angeschlossenen Ausrüstungen erkennen und melden. Diese Funktion ist besonders von Vorteil, wenn Administratoren vorsehen, dass nur ein bestimmtes physisches Gerät an einen bestimmten Port angeschlossen werden soll.

Wenn die MAC-Adresse eines angeschlossenen Geräts geändert wird (neues Gerät eingesetzt), erhält der Administrator den Trap mit der Benachrichtigung der Änderung.

Last Gasp (zurück zum Seitenanfang)
Ausgewählte Produkte von Transition Networks sind mit Last Gasp versehen. Mit dieser Funktion kann ein Gerät ein wenig Energie speichern, damit ein SNMP- Trap gesendet werden kann, um die Managementkonsole bei einem Spannungsausfall zu verständigen.

  • Benachrichtigung eines bevorstehenden Spannungsausfalls, bevor dieser statt findet
  • Ermöglicht schnellere Behebung des Spannungsausfalls

Einzel-LWL-Technologie (zurück zum Seitenanfang)
Einzel-LWL-Technologie bietet 50 % Einsparungen bei der LWL-Auslastung. Diese vorteilhafte Lösung dient zur Optimierung der Nutzung einer begrenzten Anzahl von verlegten Glasfaserkabeln.

In einer herkömmlichen optischen Verbindung besteht ein Glasfaserpaar aus zwei gleichgerichteten Strängen. Die Einzelfasertechnologie trennt die Wellenlänge unter Einsatz von Wellenlängen-Multiplexing in zwei optische Wellenlängen von 1310 nm und 1550 nm in einem einzelnen Faserstrang. Bei einem Einzelfaser-Medienkonverter ist jede Wellenlänge entweder für die Sende- oder die Empfangsfunktion zuständig. Bidirektionales Senden kann daher über einen einzelnen Strang durchgeführt werden. Die Konverter in einem Einzelfaser-Szenario passen die Wellenlängen aneinander an. Konverter A sendet mit der Wellenlänge von 1310 nm und empfängt bei 1550 nm, während der andere Konverter mit 1550 nm sendet und bei 1310 nm empfängt. Daher werden Konverter gewöhnlich paarweise verwendet.

Einzel-LWL-Technologie ist für alle Transition Networks Medienkonverter mit maximalen Entfernungen zwischen 20 und 80 km erhältlich.