Point System™ SNMP-Management

Siehe auch:

Alle Point System™ Slide-in-Module können SNMP-gemanaged werden.

Die Karte im Chassis slot ist mit der Backplane verbunden. Durch die Backplane kommuniziert die Managementkarte mit den einzelnen Karten im Chassis und sendet Anforderungen für Status und Konfiguration. Jede Karte hat einen Satz vordefinierter Funktionen, die der Managementkarte bekannt sind, damit der Benutzer den aktuellen Status erhalten und alle konfigurierbaren Funktionen aktivieren oder deaktivieren kann. Die Informationen über diese manageablen Funktionen sind in der MIB-Unterlage enthalten, damit die Management-Anwendungssoftware auf diese Unterlage zugreifen und anfordern kann, dass eine bestimmte Funktion dementsprechend geändert wird. Der Benutzer kommuniziert mit der Managementkarte über die Ethernet Cloud oder direkt über den seriellen Port.

Dezentrales Management

Ausgewählte Transition Konverter können dezentral verwaltet werden. Dadurch können Administrator Stand-Alone-Konverter direkt von der Network Management Station (NMS) aus — ohne das Büro zu verlassen — überwachen und dezentral konfigurieren.

SNMP v.1, Telnet, HTTP, TFTP sind die Standardprotokolle, die vom Point System™ SNMP Agent verwendet werden.

Chassisgehäuse können in Daisychain angeordnet (max. 8 als Stack) und über eine einzige IP verwaltet werden.

Die folgende Feature-Suite ist derzeit für Transition Konverter erhältlich und manageable:

  • Auto-Negotiation aktiviert/deaktiviert
  • AutoCross aktiviert/deaktiviert
  • Verbindungsdurchlauf aktiviert/deaktiviert
  • Fehler am fernen Ende aktiviert/deaktiviert
  • Bandbreitenzuteilung
  • Dezentraler Loopback
  • Pause aktiviert/deaktiviert
  • 802.1P aktiviert/deaktiviert
  • Port-Spiegelung aktiviert/deaktiviert
  • Pause aktiviert/deaktiviert
  • Port-Spiegelung aktiviert/deaktiviert
  • Quelladressenänderung
  • AIS LWL aktiviert/deaktiviert
  • AIS Kupfer aktiviert/deaktiviert
  • Loopback Kupfer aktiviert/deaktiviert
  • Loopback LWL aktiviert/deaktiviert
  • Chassisrücksetzung
  • Modulrücksetzung
  • Modul - Softwaremode/Hardwaremode
  • Netzteil - Hardwaremode/Softwaremode
  • Signalerkennung
  • Leitungsausbau
  • Redundanter Managementmodus (primär/sekundär)
  • Redundanter Netzteilmodus (primär/sekundär)

Group Control String

Eine der bedeutendsten Funktionen der Point System™ Managementlösung ist der „Group Control String“. Mit dieser Funktion können Benutzer ähnliche Karten in funktionelle Gruppen setzen. Wenn der Benutzer eine bestimmte Funktion aktivieren oder deaktivieren muss, muss das nicht für jede Karte einzeln gemacht werden. Zwecks Zeitersparnis können Änderungen an diese Kartengruppen durch einen Mausklick gleichzeitig angewendet werden .

Die folgenden Informationen werden vom Management bereitgestellt:

  • Teilenummer
  • Seriennummer
  • Beschreibung
  • Firmware-Revisionslevel
  • Software-Revisionslevel
  • Netzstatus - Chassis
  • Netzstatus - Konverter
  • Port-Nummer
  • Port-Typ
  • Betriebsgeschwindigkeit
  • Modus (Voll-/Halbduplex)
  • Link ein/aus
  • Funktion Ein/Aus
  • Modul - eingesetzt/entfernt
  • Betriebstemperatur
  • Stromaufnahme
  • RMON Statistik

Benachrichtungsfunktionen

Die Benutzer können Informationen über mögliche Ausfälle erhalten, die im Netzwerk auftreten. Diese Benachrichtigungen werden als Traps bezeichnet. Die Traps informieren Administratoren über einen Ausfall oder wann der Ausfall behoben wurde und wann das Netz seine volle Funktionskapazität wiedererlangt hat. Verschiedene Ereignisse sind „trappable“; das bedeutet, bei ihrem Auftreten wird ein Trap ausgelöst. Das Managementmodul kann Traps für bis zu vier vom Benutzer angegebenen IPs erzeugen. Die folgenden Traps werden vom Transition Networks Managementagent erzeugt:

  • pSError(111) - Eine überwachte MIB-Variable (z. B. LWL-Link) hat sich von ihrem Betriebszustand in ihren Fehlerzustand geändert.
  • pSErrorClear(112) - Eine überwachte MIB-Variable hat sich von ihrem Fehlerzustand zurück in ihren Betriebszustand geändert.
  • pSDeviceInserted(113) - Ein neues Slide-in-Gerät wurde auf dem Bus erkannt.
  • pSDeviceRemoved(114) - Ein bereits vorher auf dem Bus erkanntes Slide-in-Gerät hat seine Anwesenheit für lange Zeit nicht aufgezeichnet und es wird angenommen, dass es physisch entfernt wurde.
  • pSDeviceColdStart(115) - Ein neues Slide-in-Gerät hat einen Reboot gemeldet. Das tritt am häufigsten auf, wenn das Gerät erstmals eingeschaltet wird, aber manchmal zeigt dieser Trap einen Warm-Start an.
  • pSPowerLost(116) - Im Gehäuse (z. B. Chassis), in dem dieses Managementmodul eingebaut ist, ist ein Stromausfall aufgetreten und es wird von Kondensatoren versorgt. Sowohl Gehäuse als auch Managementmodul müssen die Funktion Last Gasp unterstützen, für damit dieser Trap gesendet wird.
  • pSCabinetInserted(117) - Ein neues Gehäuse wurde erkannt.
  • pSCabinetRemoved(118) - Ein bereits vorher erkanntes Gehäuse hat sein e Anwesenheit für lange Zeit nicht aufgezeichnet und es wird angenommen, dass er physisch entfernt wurde.

SNMP-Management-Zugriffsmethoden

Es gibt mehrere Methoden, um auf Medienumsetzungsmanagement zuzugreifen und Wartungs- oder Überwachungsfunktionen durchzuführen.

Es kann wie folgt aufgerufen werden:

Die Managementfähigkeiten von Focal Point und Web-Based sind nahezu identisch.

Benutzer, die bereits andere Managementplattformen wie HPOV oder Cisco Works benutzen, können mit diesen Anwendungen auch Konverter von Transition Networks verwalten. Focal Point 2.0 wird dann als Plug-in innerhalb von HPOV oder Cisco Works benutzt. Andere NMS-Anwendungen können auch zum Verwalten von Transition-Produkten verwendet werden, vorausgesetzt, die Benutzer haben den Transition-MIB (online erhältlich) in diese Anwendungen importiert. Dieser Prozess wird als „Kompilieren der MIBs“ bezeichnet.